Vorträge
Vergangene Termine
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Democratic Impertinence? Feminist and Crip Perspectives on Democracy in Times of CrisisPanel-Vortrag beim ECPG (European Consortium on Politics and Gender) 2024.
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Samoa – “Jewel of Germany’s Pacific?”Expertengespräch im Rahmen der INPUTS Lecture Series „Bremer Denkanstöße“.
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Keynote: Trauerarbeit als politische ArbeitKeynote zur Tagung „Living Archives“ Geschichte und Gegenwart intersektional-feministischer Bewegungen in Theorie und Praxis.
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Politisches Widersprechen aus Care-Perspektive: Ethik, Körper, ArbeitVortrag im Rahmen des Bremer Kolloquium für politische Theorie
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Widersprüchliche Lebenswelten: Das tschechoslowakische Exil in Wien 1968-1989Kolloquium für Neueste Geschichte und Historische Migrationsforschung, Universität Osnabrück
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Das Begehren nach Sorge. Eine kritische Bestandsaufnahme feministischer Care-DiskurseKeynote und Diskussion bei Sie*Krit 2024, „Who Cares?! …and for what?“
Lehr-/Lernfestival in prekären Zeiten.
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Interaktionale Agonalität – Wie semantische Kämpfe in Gesprächen ausgetragen werdenIm Rahmen der Studienkonferenz „Streit als Chance? Kommunikative Praktiken des Streitens als Vehikel sozialer Aushandlung“ hält Jonas Trochemowitz (Assoziierter Doktorand) einen Vortag.
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Das Nicht(s)-Wollen wollen: Mittelalterliche Perspektiven auf ein volitionales ParadoxonMittelalterliche Auseinandersetzungen mit dem menschlichen Willen finden vor dem Hintergrund einer besonderen Spannung statt: derjenigen zwischen dem, in der Regel frei gedachten, Eigenwillen des Menschen und dem ihm gegenübergestellten Willen eines ‚Anderen‘, insbesondere dem Willen Gottes. In der christlichen Tradition ist diese Spannung in der Gebetsbitte Fiat voluntas tua, ‚Dein (nicht mein!) Wille geschehe‘, prägnant zum Ausdruck gebracht. Am vielleicht radikalsten hat sie die mittelalterliche Mystik entfaltet und einer Lösung zugeführt, die auf ein Paradoxon hinauszulaufen scheint: das Nichts-Wollen zu wollen. Aber auch außerhalb von Theologie und Mystik spielt die Spannung zwischen Wollen und Nicht(s)-Wollen eine erhebliche Rolle. Der Vortrag skizziert unterschiedliche Perspektiven mittelalterlicher (und frühneuzeitlicher) Texte auf das volitionale Paradoxon, das Nichts-Wollen zu wollen. Dabei wird auch der Versuch unternommen, eine Brücke zu anschlussfähigen Gegenwartsdiskursen zu schlagen, wie etwa dem (Un-)Verfügbarkeitskonzept der soziologischen Resonanztheorie.
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Für Demokratie sorgen? Radikale Demokratietheorie und feministische Care Politics zusammendenkenBei der Sommerakademie feministische Rechtswissenschaft 2024.
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Formale, förmliche und unförmige Widersprüche in Psychoanalyse und PädagogikIn Psychoanalyse und Pädagogik gibt es eine lange Tradition des Nachdenkens über Widersprüche, die nicht nur in der Theorie, sondern — qua Verbindung der jeweiligen Disziplin mit einer Profession — auch in der Praxis im Zentrum der Handlungsreflexionen stehen. Neben dem Freudschen Diktum, dass Psychoanalyse sowie Pädagogik durch diese Widersprüche zu den „unmöglichen Berufen“ zählen, ist eines der bekanntesten pädagogischen Konzepte jenes der „Antinomien pädagogischen Handelns“ nach Helsper et al. Zunächst wird über diese Theorietraditionen informiert, um interdisziplinäre Brücken zu bauen. Sodann wird mit der Theorie der trilemmatischen Inklusion ein Vorschlag dazu entfaltet, wie sich formal-logische Widersprüche (aristotelisch), widersprüchliche Handlungsgebote in einer situierten Praxis (antinomisch) und selbstwidersprüchliches Begehren (psychoanalytisch) zueinander relationieren lassen.