
Podium zur Diskussion über die Erinnerung an die Ereignisse im Herbst 1989 in der deutschen Botschaft in Prag, im Rahmen des Theaterstückes „Über den Zaun“.

Podium zur Diskussion über die Erinnerung an die Ereignisse im Herbst 1989 in der deutschen Botschaft in Prag, im Rahmen des Theaterstückes „Über den Zaun“.
»Widerspruch wird da real, wo jemand Widerspruch benennt.«
Ingo H. Warnke
„Wer das Widersprechen ohne das Anbieten einer besseren Lösung als widersprüchlich empfindet, hat die Idee demokratischer Kritik nicht verstanden.“
Martin Nonhoff
„Wissenschaft war lange beseelt von dem Ideal einer widerspruchsfreien Welt, in der sich logische Ordnungen mit Gesellschaft, Politik, Kultur und Sprache verbinden sollten. Im GRK Contradiction Studies arbeiten wir an Beschreibungsmöglichkeiten für die Vielfältigkeit und Komplexität, die Gefährdung und Schönheit der Welt, die über Konzepte der Widerspruchsfreiheit hinausgehen.“
Michi Knecht
„Leben in Widersprüchen ist das, was wir täglich erleben. Warum wissen wir darüber so wenig?“
Gisela Febel
“Contradiction comes in many different forms. None is so debilitating than when the coloniser transitions, textually not politically, to decoloniality without taking the responsibility for the afterlife of colonialism, which they continue to benefit from. Self-examination and self-interrogation of the relations of coloniality, a necessity, seem nearly impossible for the coloniser who continues to act as beneficiary, masked in the new-found language of White fragility, devoid of an ethical responsibility of the very system of White domination they claim to be against.” (Black Consciousness and the Politics of the Flesh)
Rozena Maart